fhr – Wenn vom Bienensterben die Rede ist geht es nicht um die Honigbiene die von Imkern betreut werden und für uns eine unglaubliche Bestäubungsleistung erbringen und Honig noch dazu, sondern es geht um die über 2000 Wildbienenarten in Europa (600 davon in Deutschland)!

Wildbienen sind meist hochspezialisierte Insekten, die auch Honig und Nektar verzehren, Bienenbrut großziehen, Bestäubungsleistung erbringen, als Nahrung für andere Tiere dienen und wichtige Aufgaben für die Flora erfüllen. Das geht so weit das bestimmte Blumen von einer bestimmten Wildbienenart abhängig sind und die Wildbienenart von der Blume – so eng ist das Verhältnis das der eine ohne den anderen stirbt!

Die intensive Landwirtschaft, der Bodenverbrauch, die Verwendung von Spritzmitteln gegen Insekten und/oder Pflanzen sorgt dafür das die empfindlichen Abhängigkeiten der Wildbienen stark geschädigt oder zerstört werden.

Da helfen Bienepatenschaften für Honigbienen nur bedingt weiter. Jeder Imker, der bei Verstand ist achtet und pflegt die Natur, bevorzugt Blühpflanzen die Bienen- und Insektenfreundlich sind und genau das sollte JEDER auch tun! Wenn ihr einen Garten habt, pflanzt Insektenfreundliche Pflanzen, legt kleine Feuchtstellen als Insektentränke an, achtet auf die Blühzeiten der Gewächse damit so lange wie möglich Nahrung vorhanden ist, geht einfach sorgsam und respektvoll mit der Euch umgebenden Natur um – das wäre mal ein Anfang!

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